A IS FOR ART: Juli 2011

Nachtigall // Eichendorff


Nachtigall


Nach den schönen Frühlingstagen,
Wenn die blauen Lüfte wehen,
Wünsche mit dem Flügel schlagen
Und im Grünen Amor zielt,
Bleibt ein Jauchzen auf den Höhen;
Und ein Wetterleuchten spielt
Aus der Ferne durch die Bäume
Wunderbar die ganze Nacht,
Daß die Nachtigall erwacht
Von den irren Widerscheinen,
Und durch alle sel'ge Gründe
In der Einsamkeit verkünde,
Was sie alle, alle meinen:
Dieses Rauschen in den Bäumen
Und der Mensch in dunkeln Träumen.

                                        ("Nachtigall" von Eichendorff) 

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The Manson Family


Wächter der Natur, 2004

Öl auf Nessel, 180 x 200 cm
Künstler: Till Gerhard

The Manson Family - 
Naturidylle pur auf den ersten Blick, doch auf den zweiten Blick trübt sich die Sicht, gespenstische
Blicke, gesichtlose Gestalten - auf dem Bild sind die Mitglieder der Manson Family abgebildet, welche um 1967 versteckt und zurückgezogen in einem Canyon nördlich von Los Angeles lebten.
Der rosafarbene Fleck im Gesicht des Mädchens im Mittelpunkt lässt, untypisch für den naiven und kindlichen Rosa-Traum vieler Mädchen, Böses erahnen. 


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Hokusai // 36 Ansichten des Berges Fuji

Katsushika Hokusai (jap. 葛飾 北斎Katsushika Hokusai; * vermutlich am 31. Oktober 1760 in Warigesui, Honjo, Edo (heute: Sumida,Tokio); † 10. Mai 1849 in Henjōin, Shōten-chō, Asakusa) war einer der bedeutendsten Vertreter des japanischen Ukiyo-e. Seine bekanntesten Werke sind die Farbholzschnitte der Serie „36 Ansichten des Berges Fuji“.






































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Marilyn Monroe Skeleton//Gottfried Benn "Schöne Jugend"

Gottfried Benn
Schöne Jugend
Der Mund eines Mädchens
sah so angeknabbert aus.
Als man die Brust aufbrach, 
war die Speiseröhre so löcherig.
Schließlich in einer Laube unter dem Zwerchfell
fand man ein Nest von jungen Ratten.
Ein kleines Schwesterchen lag tot.
Die andern  lebten von Leber und Niere,
tranken das kalte Blut und hatten
hier eine schöne Jugend verlebt.
Und schön und schnell kam auch ihr Tod:
Man warf sie allesamt ins Wasser.
Ach, wie die kleinen Schnauzen quietschten!

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R.I.P. Amy Winehouse











All I can ever be to you,
Is adorness that we know,
And this regret I got accustomed to,
Once it was so right,
When we were at our high,
Waiting for you in the hotel at night,
I knew I hadn't met my match,
But every moment we could snatch,
I don’t know why I got so attached,
It’s my responsibility,
And you don’t owe nothing to me,
But to walk away I have no capacity
He walks away,
The sun goes down,
He takes the day but I’m grown,
And in the old way, in this blue shade
My tears dry on their own,
I don’t understand,
Why do I stress A man,
When there’s so many better things at hand,
We could a never had it all,
We had to hit a wall,
So this is inevitable withdrawal,
Even if I stop wanting you,
A Perspective pushes thru,
I’ll be some next man’s other woman soon,
I cannot play myself again,
I should just be my own best friend,
Not fuck myself in the head with stupid men,
He walks away,
The sun goes down,
He takes the day but I’m grown,
and in the old way
In this blue shade,
My tears dry on their own,
So we are history,
YOUR shadow covers me
The sky above,
A blaze
He walks away,
The sun goes down,
He takes the day but I’m grown,
And in the old way
In this blue shade
My tears dry on their own,
I wish I could SAY no regrets,
And no emotional debts,
cos as we kiss goodbye the sun sets,
So we are history,
The shadow covers me,
The sky above a blaze that only lovers see,
He walks away,
The sun goes down,
He takes the day but I’m grown,
And in the old way
my blue Shade,
My tears dry on their own,
woh!
He walks away,
The sun goes down,
He takes the day but I’m grown,
and in the old way
My deep shade,
My tears dry on their own
He walks away,
The sun goes down,
He takes the day but I’m grown,
And in the old way
My deep shade,
My tears dry.

"tears dry on their own" by Amy Winehouse

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Sandro Botticelli//Decameron V 8


Serie von vier Gemälden zu Boccaccio's »Decameron«, »Gastmahl des Nastagio degli Onesti«, Szene: Dritte Episode
Entstehungsjahr: 1482-1483
Medium: Tempera auf Holz
Künstler: Sandro Botticelli




Boccaccio´s Decameron, 
Achte Geschichte:


[448] Nastagio degli Onesti bewirbt sich um die Liebe einer Dame aus dem Hause Traversari und bringt, ohne Gegenliebe zu finden, dabei sein ganzes Vermögen durch. Auf die Bitten der Seinigen geht er eines Tages nach Chiassi und sieht dort, wie ein junges Mädchen von einem Ritter gejagt, getötet und dann von zwei Hunden gefressen wird. Darauf lädt er seine Familie, die Dame und ihre Angehörigen zu einem Mittagessen dorthin, und der Anblick des zerfleischten Mädchens und die Furcht vor einem ähnlichen Schicksal erschrecken die Spröde so sehr, daß sie Nastagio zum Manne nimmt



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"WESTERN MEAT MARKET" - Francesca Fini

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NO I DO NOT


source: anonymous

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Anne Michaux

For more information
click the link below:

http://www.annemichaux.net/

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Verwurzelt




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Ceyhun Güney: Surreal // elefantartspace hamburg

Gesehen hier:

http://www.elefantartspace.de/blog/?p=6968




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Kopflos


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Ohne Titel

H u m o r

Es sitzt ein Vogel auf dem Leim, 
er flattert sehr und kann nicht heim.
Ein schwarzer Kater schleicht herzu,
die Krallen scharf, die Augen gluh.

Am Baum hinauf und immer höher
kommt er dem armen Vogel näher.
Der Vogel denkt: Weil das so ist 
und weil mich doch der Kater frisst, 
so will ich keine Zeit verlieren,
will noch ein wenig quinquillieren
und lustig pfeifen wie zuvor.
 
Der Vogel, scheint mir, hat Humor.

(Wilhelm Busch, 1832-1908)

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